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Es gibt eine breite Auswahl an Sportarten für Hund und Mensch. Sicherlich findet jeder die passende Hundesportart für sich und seinen Vierbeiner.

 

Obedience

Obedience (engl. „Gehorsam“) ist eine Hundesportart, bei der es besonders auf harmonische, schnelle und exakte Ausführung der Übungen ankommt. Obedience wird auch als „Hohe Schule“ der Unterordnung bezeichnet. Zu den meist bekannten Gehorsamsübungen aus der Begleithundeprüfung, wie zum Beispiel Fuß laufen, Sitz aus der Bewegung und Platz mit Abrufen, kommen beim Obedience noch einige weitere Übungen, wie beispielsweise

  • Apportieren (auch von Metallgegenständen)
  • Identifikation (Geruchsunterscheidung an Gegenständen)
  • Positionswechsel auf Distanz (Wechsel zwischen Sitz, Platz, Steh)
  • Vorausschicken in eine Box (Quadrat aus 4 Pylonen)
  • Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden
  • Ablage (alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt)

hinzu.

 

Agility

Bei der Hundesportart soll der Vierbeiner möglichst schnell und fehlerfrei eine Strecke mit bis zu 22 Hindernissen bewältigen – also einen Parcours laufen. Dabei muss der Hunde zum Beispiel durch Tunnel sprinten, Wippen überqueren, über Hürden oder durch Reifen springen.

Agility ist ein rasanter Hundesport, der auch dem Menschen viel Koordination, Körpergefühl und schnelle Reaktionen abverlangt, um den Hund an der unsichtbaren Leine – nur durch Körpersprache und Stimme – durch den Parcours zu lenken.

 

Turnierhundsport

Seit den Anfängen vor über 30 Jahren hat sich der Turnierhundsport inzwischen zu einer festen Größe im Angebot vieler Hundesportvereine entwickelt. Seine passende Kurzbeschreibung dürfte wohl "Leichtathletik mit Hund" lauten. Ein Grund für den Erfolg: THS ist grundsätzlich für Menschen jeden Alters und für Hunde aller Rassen möglich. Eigentlich ist der Turnierhundsport auch Breitensport, so auch die ursprüngliche Bezeichnung dieser seinerzeit "alternativen" Form des Hundesports. Nicht von ungefähr die begriffliche Nähe zu der in den 70er Jahren aufkommenden Trim-Trab-Bewegung. Den Vätern dieser Sportart ist es gelungen, den (Frei-)Zeitgeist dieser Tage mit dem gestiegenen Bedarf an Ausbildungsmöglichkeiten unserer Familienhunde in einer aktiven und attraktiven Freizeitgestaltung zu verschmelzen.

Unter dem Oberbegriff werden, ähnlich wie in der Leichtathletik und dem Breitensport, eine Reihe von eigenständigen Disziplinen zusammengefasst

 

Vielseitigkeitssport

Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst - das sind die drei Elemente des Vielseitigkeitssports.

 

Flyball

Beim Flyball werden vier Hürden, die in einer Reihe aufgestellt sind, und eine Flyballmaschine genutzt. Der Hund versucht möglichst schnell über die Hürden zur Flyballmaschine zu gelangen, deren Auslösetaster zu betätigen, den Ball zu fangen und mit dem Ball über die Hürden zurück ins Ziel zu kommen.

Jeweils vier Teams aus Hund und Hundeführer sind eine Mannschaft, zwei Mannschaften spielen gegeneinander.

 

Dog-Frisbee

Frisbee ist eine Hundesportart mit einer Wurfscheibe. In der einfachsten Variante wirft ein Mensch ein Frisbee und der Hund bringt es zurück. Durch unterschiedliche Varianten und das Einüben verschiedener Tricks kann der Sport individuell und auf Turnierebene betrieben werden.

 

Rettungshundearbeit

Als Rettungshund wird ein speziell ausgebildeter Haushund bezeichnet, der eine Rettungshundeprüfung erfolgreich absolviert hat.

Einsatzschwerpunkte sind

Flächensuche, Trümmersuche, Lawinensuche, Wasserrettung oder Mantrailing

 

Dog Dance

Beim Dog Dance tanzen Hund und Halter zu rhythmischer Musik und es werden Choreographien vorgeführt, bei denen Lauf, Fuß, Platz sowie verschiedene Sprünge und Slalom mit eingebaut werden.